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Allgäuer Zeitung  CD-Besprechung
 

    

Auszug aus der
 Allgäuer Zeitung
 
mit freundlicher Genehmigung
 

     Ludarleabe hat längere Zeit Pause gemacht. Ende der 90er Jahre sorgte die Mädel-Band um den Aitranger Gitarristen und Sänger Harald Probst im Ostallgäu und darüber hinaus für einiges Aufsehen mit ihren selbst gemach­ten Liedern zwischen Volks- und Weltmusik, gesungen im Allgäuer Dialekt und begleitet von frech-frischem Auftreten. Nun hat sich die Gruppe neu formiert und ihre zweite CD herausgebracht.
   
 Der Titel „Jo mei" verrät viel von den Texten und der Musik, die wieder komplett aus der Feder von Harald Probst,  dem spiritus rector, stammen. Mit „Ja, so ist es halt" könnte man „Jo mei" notdürftig übersetzen, und genau in dieser Haltung klingen die neun Stücke: beschaulich-nachdenklich und ein wenig unangepasst mit Allgäuer Musik- und Textzutaten, die gewürzt sind mit ein wenig Blues und in­ternationalem Folk.
     Etliche Jahre hat sich Probst Zeit gelassen für neue Stücke, die er am liebsten unter freiem Himmel schreibt. Dazu setzt er sich vor das Bienenhaus seines Anwesens in Görwangs oberhalb von Aitrang, wo er freie Sicht in die Berge hat.
     Wieder dominieren junge Frauen: Fünf der sieben Bandmitglieder sind weiblich und prägen den Klang des Gesangs, dem Probst mit seiner sanften Stimme ein männliches Gegengewicht gibt. Der Instrumentalsound hat sich dagegen verändert. Gitarre und Akkordeon werden nun von Streicher- und Percussionklängen (Violine, Bratsche und Cello) begleitet.
   
Und die Texte? Heiteres, Trauriges, Romantisches und Zeitkritisches wechselt sich ab, bestens getragen von unaufgeregten Melodien, die Probst wirkungsvoll für die Band arrangiert hat. Ludarleabe ist damit in gewisser Weise das Ostallgäuer Pendant zum Westallgäuer Liedermacher Werner Specht.
     Eine CD also für ruhige Stunden und Liebhaber von handgemachter Allgäuer Volksmusik mit weltoffenem Flair. Auch live soll Ludarleabe wieder zu hören sein - allerdings nicht öfters als durchschnittlich einmal pro Monat wie Harald Probst sagt. „Ich will nicht von einem Termin zum anderen hetzen, sondern bleiben, der ich bin.“                                                                                               kpm
                                           Erhältlich unter Telefon 08343/1053


Impressum:  Harald Probst, St. Alban, 87648 Aitrang, Tel. 08343-1053
Steuernummer 125/167/53305